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In dieser Folge

  1. ca. 0:33 Karriere Lohn ist kein Vermögen. Vier Hebel, die Kader in der Schweiz haben
  2. ca. 0:55 Challenger Haarausfall wird zum Abo. In der Schweiz stehen drei Paragrafen dazwischen.
  3. ca. 1:43 USA Röntgenblick im Abo. Ein US-Startup holt den Industrie-CT aus dem Speziallabor
  4. ca. 2:40 China Chinas KI-Blase soll geplatzt sein. Geplatzt ist ein kurzer Rausch.
  5. ca. 3:30 Briefing Das E-Auto darf Strom ins Netz zurückgeben. Bezahlt macht es sich noch selten.

Heute auf Leitgrad

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Guten Morgen, hier ist Merag. Das ist das Leitgrad-Briefing. Heute ist Donnerstag, der 29. Oktober. Das sind die Themen. Wer gut verdient, ist noch lange nicht vermögend. Kader in der Schweiz haben vier Hebel, und jeder hat einen Haken. Dazu Haarausfall im Abo, Industrie-Röntgen zur Miete und Chinas kurzer KI-Rausch. Später heute: was in der Kartengebühr steckt und was ein Schweizer Chef darf, wenn er Leuten Geld fürs Gehen anbietet.

Kader und Angestellte in der Schweiz haben vier Hebel, um Vermögen aufzubauen. In die Säule 3a dürfen 2026 bis 7258 Franken, Lücken ab 2025 lassen sich neu nachzahlen. Ein Einkauf in die Pensionskasse senkt die Steuern, sperrt aber den Kapitalbezug für drei Jahre. Mitarbeiteraktien werden beim Erhalt besteuert, Kursgewinne danach nicht.

Vom Vermögen zum Haupthaar: Auch dort setzt sich das Abo durch. Haarausfall ist in den USA ein Abo-Geschäft. Kundinnen beantworten einen Fragebogen, laden Fotos hoch, ein Algorithmus stellt einen Plan zusammen, und alle zwei Monate kommt ein Paket. Das Modell bindet über Monate, weil Haare langsam wachsen. Die Telemedizin-Plattform Hims und Hers zählt fast 2,9 Millionen Abonnenten. In der Schweiz bremst das Heilmittelgesetz die Kopie, sobald Arzneimittel im Spiel sind: Verschreiben nur bei bekanntem Gesundheitszustand, keine Publikumswerbung für rezeptpflichtige Mittel, Versand nur mit Rezept. Die Nachfrage ist trotzdem da: 2025 betraf rund jede fünfte beschlagnahmte illegale Arzneimittelsendung ein Mittel gegen Haarausfall.

Abo ist auch in der Industrie das Stichwort. Ein US-Startup vermietet den Blick ins Innere von Bauteilen. Das amerikanische Unternehmen Lumafield vermietet industrielle Computertomographen, mit denen Firmen Bauteile durchleuchten, ohne sie aufzuschneiden. Im September kam ein grosses Gerät für Gussteile und Batteriepakete dazu, schon vorher eines für die Fertigungslinie, das ein Teil laut Hersteller in wenigen Sekunden prüft. Vor vier Jahren kostete das Abo sechsunddreissigtausend Dollar im Jahr, ein herkömmliches Gerät laut der Firma eine halbe Million und mehr. Finanziert wird das Wachstum mit fünfundsiebzig Millionen Dollar Risikokapital und einer Kreditlinie über fünfzig Millionen. Die Schweiz ist in der Röntgenprüfung stark, von Comet in Flamatt über die Empa bis zu Prüfdienstleistern. Für Zulieferer heisst das: kaufen, mieten oder scannen lassen.

Vom Röntgenblick zum Blick nach China: Dort soll die KI-Blase geplatzt sein. Geplatzt ist vor allem ein Rausch. In China soll die KI-Blase geplatzt sein, melden Reuters und viele Medien. Der Technologieindex STAR50 hat seit seinem Hoch Ende Juni gut 43 Prozent verloren, rund 480 Milliarden Dollar Börsenwert sind weg. Doch der Index war seit Neujahr zuerst um 64 Prozent gestiegen. Am 27. Oktober lag er knapp 7 Prozent unter dem Stand vom Jahresanfang und gut ein Viertel über Ende 2024. Bewertet ist er mit rund dem Hundertfachen der Gewinne noch immer dreimal so hoch wie der Nasdaq 100. Geplatzt ist also vor allem ein Kursrausch. Für Schweizer Zulieferer zählen Bestellungen: Inficon meldete am selben Tag in China ein Umsatzplus von fast 72 Prozent.

Zum Schluss etwas für alle mit Firmenauto und Solardach: Das E-Auto darf jetzt Strom zurückgeben. Reich wird damit noch niemand. Ein Elektroauto darf in der Schweiz Strom ins Netz zurückgeben. Rechtlich gilt es als Speicher mit Endverbrauch, sagt das Bundesamt für Energie. Seit dem ersten Januar zweitausendsechsundzwanzig bekommt der Betreiber für zurückgespeisten Strom das Netznutzungsentgelt zurück, allerdings nur den Anteil pro Kilowattstunde. Wirtschaftlich ist das bidirektionale Laden noch ein Feld für Pioniere. Im grössten Schweizer Versuch von Mobility brachte ein Auto mit Netzdiensten bis zu sechshundert Franken im Jahr. Die teuren Ladestationen waren damit nicht bezahlt. Für KMU mit Solardach lohnt sich zuerst das intelligente Laden.

Die Grafik des Tages. Ohne Vakuum kein Chip. Inficon verkauft 42 Prozent mehr

Und das kommt heute. Um 7 Uhr: Management Buy-in: Wie Manager in der Schweiz Unternehmer werden. Um 8 Uhr: Kartengebühren: Der Bundesrat wollte die Pflicht nicht. Jetzt legt er den Gesetzesentwurf vor.

Alle Artikel und Quellen finden Sie auf leitgrad punkt c h. Das war das Leitgrad-Briefing. Einen guten Tag.

Für dieses Briefing setzen wir unter anderem KI ein, auch für meine Stimme. Die Inhalte stammen aus unseren Artikeln, jede Zahl mit Quelle.

Hinweis: Dieses Briefing wird automatisch aus Leitgrad-Artikeln erstellt und mit einer KI-Version der Stimme von Merag Shahzad gesprochen (ElevenLabs).