Ressort
Perspektiven
Wie man Zeit verändert
Sieben Monate sind vergangen. Woran erkennt man das, ausser am Kalender? Über Menschen, bei denen in einer Woche Jahre vergehen, und andere, bei denen in Jahren kaum eine Woche vergeht.
Der Geruch des Monopols
Im Foyer des Dolder Grand riecht es nach niemand anderem. Warum ein Duft der wirksamste Burggraben einer Marke sein kann, und was Schweizer Firmen daraus lernen.
Disziplin: der Endgegner
Die Basics für ein besseres Leben kennt jeder. Was fehlt, ist selten ein Lifehack. Es ist die Disziplin, sie jeden Tag zu tun.
Mir ist langweilig. Gut so.
Das Wort «Schule» kommt vom griechischen scholé: Musse, Innehalten, Nicht-Arbeiten. Davon bleibt uns heute fast nichts, und vor dem Rest flüchten wir.
Diskretion schützt nicht mehr. Sie verhindert nur, dass Sie Ihre Geschichte selbst erzählen.
Die Machtkarte des Schweizer Fleischs entstand an einem Nachmittag aus Handelsregister, Geschäftsberichten und Zeitungsarchiven, ohne eine einzige Anfrage. Was eine Redaktion findet, findet eine KI in einer Minute. Merag Shahzad über Patrons, die stolz darauf sind, unsichtbar zu sein.
Wie man das Denken lernt
Der Kopf denkt alleine. Er muss nur in die richtige Richtung gelenkt werden, mit den Fragen, die man sich selbst stellt. Ein Beispiel mit Grönland.
Die Schweiz hat kein Qualitätsproblem. Sie hat ein Sichtbarkeitsproblem, und das wird teuer.
Weltmarktführer aus Uzwil und Delémont kommen in keiner KI-Antwort vor. Das war lange eine Tugend. Jetzt ist es ein Risiko für Kunden, Talente und die eigene Nachfolge. Ein Plädoyer für die präzise Sichtbarkeit.






