Drei Dinge, die Leserinnen und Leser über Leitgrad wissen sollten, bevor sie uns glauben: wie wir mit künstlicher Intelligenz arbeiten, wer uns bezahlt und was mit einem Hinweis passiert.
Unser KI-Einsatz
Leitgrad arbeitet mit KI-Systemen: in der Recherche, beim Auswerten von Quellen, beim Bauen von Grafiken und beim Schreiben erster Fassungen. Wir sagen das offen, weil es die Arbeitsweise dieser Redaktion prägt und weil Leser ein Recht darauf haben, es zu wissen.
Was die Maschine nicht tut: Sie entscheidet nicht, was wir publizieren. Jeder Befund, der in einem Titel steht, wird vor der Veröffentlichung von einem Menschen gegen die Primärquelle geprüft: Bundesamt, Geschäftsbericht, Medienmitteilung, Handelsregister, Gerichtsentscheid. Zahlen, die wir nicht an der Quelle verifizieren konnten, kennzeichnen wir als Schätzung oder lassen sie weg. Wo ein Beitrag auf einer Berechnung der Redaktion beruht, steht der Rechenweg im Kasten «Methode» am Ende des Artikels.
KI-generierte Fotos verwenden wir nicht als Dokumente des Geschehens. Grafiken, die auf Daten beruhen, tragen die Quelle in der Bildlegende. Kolumnen erscheinen unter dem Namen der Autorin oder des Autors und geben deren Meinung wieder.
Fehler passieren trotzdem. Wer einen findet, schreibt an redaktion@leitgrad.ch. Korrekturen kennzeichnen wir im Artikel mit Datum.
Wie wir finanziert sind
Leitgrad gehört Merag Shahzad, Zürich, und ist Teil seiner Beratungsfirma meit, die Unternehmen bei der Sichtbarkeit in Suchmaschinen und KI-Antworten berät. Es gibt keine Verlagsgruppe, keine Investoren und keine Bezahlschranke.
Einnahmen entstehen aus zwei Quellen. Erstens aus Unternehmensporträts, für die Firmen bezahlen: Diese Beiträge sind als gesponserte Inhalte gekennzeichnet (Regeln: Gesponserte Inhalte), werden von uns recherchiert und nicht vom Kunden geschrieben, und die Konditionen stehen auf der Seite Mit Leitgrad arbeiten. Zweitens aus dem Beratungsgeschäft von meit, das von der Reichweite und Glaubwürdigkeit dieses Magazins profitiert.
Die redaktionellen Beiträge (Briefing, Machtkarten, Recherchen, Kolumnen) sind nicht bezahlt. Ob wir über ein Unternehmen berichten, entscheidet die Redaktion; ob ein Unternehmen Kunde von meit ist, spielt für die Bewertung keine Rolle. Wo eine Geschäftsbeziehung besteht, weisen wir sie im Beitrag aus. Die Regeln dazu stehen im Redaktionsstatut.
Umgang mit Hinweisen
Hinweise auf Missstände, Zahlen, die nicht stimmen, oder Geschichten, die niemand erzählt, erreichen uns über redaktion@leitgrad.ch. Wir bestätigen den Eingang innerhalb von zwei Arbeitstagen und sagen, ob wir der Sache nachgehen.
Wer anonym bleiben will, bleibt anonym. Wir nennen keine Quellen ohne deren Einverständnis und geben Unterlagen nicht weiter. Für vertrauliche Dokumente empfehlen wir, keine Firmen-E-Mail zu verwenden; auf Wunsch vereinbaren wir einen anderen Weg.
Jeder Hinweis wird geprüft, bevor er in einen Beitrag fliesst. Betroffene Unternehmen erhalten vor der Veröffentlichung Gelegenheit zur Stellungnahme, in der Regel mit einer Frist von zwei Arbeitstagen. Ihre Antwort drucken wir, auch wenn sie uns nicht gefällt.
Kontakt
Redaktion Leitgrad · Strehlgasse 2, 8001 Zürich · redaktion@leitgrad.ch · +41 44 688 04 48