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In dieser Folge
- ca. 0:12 Briefing Swiss Steel verliert 311 Millionen Euro. Von 13 000 Stellen ist die Hälfte übrig
- ca. 0:36 Macht Palmöl-Referendum: Der Malaysia-Deal kommt vors Volk. Gestritten wird um ein Prozent des Handels
- ca. 1:02 Karriere Vom Büro ins Elektrohandwerk? Was der Wechsel in der Schweiz bringt
- ca. 1:23 US-Trends Microsoft verkauft 30 Millionen Copilot-Lizenzen. Das beste KI-Modell braucht es dafür nicht
- ca. 1:44 Briefing Medizin-Nobelpreis für Licht im Gehirn. Basel hat die Methode ins Auge gebracht
Heute auf Leitgrad
- 08:30 240 000 Dollar Eintritt für den KI-Agenten. Die Alternative kostet 5 Dollar im Monat
- 10:00 Was verdient ein Geschäftsführer in der Schweiz? Lohn nach Branche, Region und Firmengrösse
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Guten Morgen, hier ist Merag. Das ist das Leitgrad-Briefing. Heute ist Mittwoch, der 7. Oktober. Das sind die Themen.
Erstens: Swiss Steel hat 2025 einen Verlust von 311 Millionen Euro geschrieben. Der Luzerner Stahlkonzern beschäftigt noch rund 6500 Menschen, früher waren es 13 000. Weitere Stellen fallen in Deutschland weg, Gewinn erwartet die Firma erst ab 2028. Bekannt wurde das nur durch ein Interview, denn Swiss Steel ist nicht mehr an der Börse.
Zweitens: Die Schweiz stimmt wohl zum zweiten Mal über Palmöl ab. Gegen das Freihandelsabkommen mit Malaysia sind 85 000 Unterschriften eingereicht. Das Abkommen streicht die Zölle für fast alle Schweizer Industrieexporte. Palmöl macht weniger als ein Prozent der Importe aus Malaysia aus. Das Abkommen mit Indonesien kam 2021 mit 51,6 Prozent knapp durch.
Drittens: Weil KI Bürojobs bedroht, denken viele über einen Wechsel ins Handwerk nach. In der Schweiz stehen Elektrikerinnen und Elektriker im Fachkräftemangel-Index auf Rang vier. Der Mindestlohn nach der Lehre liegt bei 4500 Franken im Monat. Für Erwachsene gibt es verkürzte Wege zum Abschluss.
Viertens: Microsoft hat über 30 Millionen bezahlte Copilot-Lizenzen verkauft. Die These dahinter: Microsoft muss nicht das beste KI-Modell haben, es reicht, die Arbeitsumgebung zu besitzen. In der Schweiz nutzen drei von vier KMU bereits KI, aber nur gut ein Drittel fest im Alltag.
Fünftens: Der Medizin-Nobelpreis geht an Karl Deisseroth, Peter Hegemann und Georg Nagel. Sie haben die Optogenetik erfunden: Nervenzellen lassen sich damit per Licht ein- und ausschalten. Die Schweiz ist nah dran. Das Augeninstitut IOB in Basel half 2021, einem blinden Mann mit dieser Methode wieder Umrisse sehen zu lassen.
Und das kommt heute. Um halb 9: 240 000 Dollar Eintritt für den KI-Agenten. Die Alternative kostet 5 Dollar im Monat. Um 10 Uhr: Was verdient ein Geschäftsführer in der Schweiz? Lohn nach Branche, Region und Firmengrösse.
Alle Artikel und Quellen finden Sie auf leitgrad punkt c h. Das war das Leitgrad-Briefing. Einen guten Tag.
Für dieses Briefing setzen wir unter anderem KI ein, auch für meine Stimme. Die Inhalte stammen aus unseren Artikeln, jede Zahl mit Quelle.
Hinweis: Dieses Briefing wird automatisch aus Leitgrad-Artikeln erstellt und mit einer KI-Version der Stimme von Merag Shahzad gesprochen.