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In dieser Folge
- ca. 0:34 2 Rappen 60 Dollar für ein Brot ist erst der Anfang. Was Schweizer Marken daraus lernen
- ca. 1:20 Macht 11,8 Prozent teurer, deutlich weniger verkauft. Lindt wechselt den Chef
- ca. 2:03 Wissen Die Covid-Verluste von 2020 verfallen nicht 2027. Sie zählen bis 2030
- ca. 2:46 Karriere Verantwortung zahlt: Warum Führung mehr bringt als der nächste Abschluss
Heute auf Leitgrad
- 07:00 Um 22 Uhr übernehmen in Shenzhen die Roboter die Strasse
- 08:30 Gegründet in Genf, verdoppelt mit Investor, verkauft für 235 Mio. Pfund
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Guten Morgen, hier ist Merag. Das ist das Leitgrad-Briefing. Heute ist Mittwoch, der 21. Oktober. Das sind die Themen. 60 Dollar für ein Brot ist erst der Anfang. Heute geht es darum, was Schweizer Marken von einem Brot zu diesem Preis lernen können. Danach um eine Genfer Fitnesskette, die für 235 Millionen Pfund verkauft wird, um den Chefwechsel bei Lindt, um Covid-Verluste, die länger zählen, und um den Lohn der Verantwortung.
60 Dollar für ein Brot ist erst der Anfang. Seit dem zehnten September verkauft die Grazer Bäckerei Martin Auer in New York ein einziges Produkt: ein Roggensauerteigbrot von rund eineinhalb Kilo für sechzig Dollar. Der Preis hat den Laden in SoHo innert Tagen bekannt gemacht, mitsamt Spott und Empörung. Für einen Thunfisch zahlte ein Sushi-Unternehmer im Januar in Tokio sogar 510 Millionen Yen. Hinter dem Brot steht ein Familienbetrieb mit zweiundvierzig Filialen in Österreich, der das Experiment trägt. Für Schweizer Marken heisst das: sich für den Preis nicht schämen, ein Produkt zeigen, die Herkunft belegen und am Wiederkauf messen, nicht an den Klicks.
Vom Preis als Werbung zum Preis als Problem: Lindt hat kräftig aufgeschlagen und wechselt jetzt den Chef. Lindt und Sprüngli trennt sich per sofort von Konzernchef Adalbert Lechner. Er war 33 Jahre im Unternehmen und seit Oktober 2022 an der Spitze. Interimistisch übernimmt sein Vorgänger Dieter Weisskopf, bis spätestens im zweiten Quartal 2027 eine Nachfolge feststeht. Wegen historisch hoher Kakaopreise hatte Lindt im ersten Halbjahr die Preise um 11,8 Prozent erhöht, Volumen und Mix sanken um 7,5 Prozent. Für jedes KMU mit steigenden Kosten lautet die Frage dahinter: Wie viel Aufschlag trägt die eigene Kundschaft?
Von den Preisen zu den Steuern: Wer 2020 Verlust schrieb, bekommt drei Jahre mehr Zeit, ihn zu verrechnen. Schweizer Firmen dürfen Verluste bald zehn statt sieben Jahre lang mit späteren Gewinnen verrechnen. Der Bundesrat setzt die Änderung auf den ersten Januar 2028 in Kraft. Sie gilt für Verluste ab dem Jahr 2020, also auch für die Covid-Jahre, die sonst Ende 2027 verfallen wären. Die Regel gilt für die Bundessteuer und für die Steuern von Kantonen und Gemeinden. Wer Verluste aus diesen Jahren hat, sollte die Belege gut aufbewahren, denn die Steuerbehörde prüft einen Verlust erst, wenn er verrechnet wird.
Zum Schluss die Lohnstatistik. Sie zeigt, wo sich Verantwortung auszahlt. Führung zahlt sich in der Schweiz aus, auf jeder Bildungsstufe. Wer mit höherer Berufsbildung ein Team führt, verdient im Median 10 489 Franken im Monat. Mit Uni-Abschluss, aber ohne Führung, sind es 8645.
Und das kommt heute. Um 7 Uhr: Um 22 Uhr übernehmen in Shenzhen die Roboter die Strasse. Um halb 9: Gegründet in Genf, verdoppelt mit Investor, verkauft für 235 Mio. Pfund.
Alle Artikel und Quellen finden Sie auf leitgrad punkt c h. Das war das Leitgrad-Briefing. Einen guten Tag.
Für dieses Briefing setzen wir unter anderem KI ein, auch für meine Stimme. Die Inhalte stammen aus unseren Artikeln, jede Zahl mit Quelle.
Hinweis: Dieses Briefing wird automatisch aus Leitgrad-Artikeln erstellt und mit einer KI-Version der Stimme von Merag Shahzad gesprochen (ElevenLabs).