Ressort
US-Trends
Amerika klont Kriegshunde. Die Schweizer Armee züchtet sie selbst.
Das US-Start-up Warhound sammelt 200 Millionen Dollar, um Militärhunde zu klonen und ihr Erbgut zu bearbeiten. Hunde und Kunden hat es noch keine. Die Schweizer Armee geht den umgekehrten Weg: eigene Zucht, und der Hund gehört dem Soldaten.
Eine Kugel Würze holt 25 Millionen. Kemptthal kennt das Geschäft seit 1886
In den USA verwandelt eine Familie die Rezepte der Mutter in Kugeln, die sich im Kochtopf auflösen. Investoren zahlen dafür 25 Millionen Dollar. Die Schweiz hat diese Geschichte schon einmal geschrieben, mit einem Arzt, einem Müller und einer braunen Flasche.
Die KI ist da. Jetzt schicken OpenAI und Anthropic Ingenieure hinterher
Mit über 4 Mrd. Dollar baut OpenAI eine Firma, deren Leute beim Kunden am Schreibtisch sitzen. Anthropic zieht mit Ode nach. Die Schweizer Zahlen zeigen, warum das Geschäft wächst: Ausprobiert wird viel, eingebaut weit weniger.
Ein KI-Agent braucht 18 Sekunden im Shop. Mit WebMCP noch 6
Bisher bedienen KI-Agenten Websites wie Touristen eine fremde Speisekarte: Sie zeigen auf Bilder. Mit WebMCP reicht die Website ihnen stattdessen Werkzeuge. Für Schweizer Shops, Buchungsseiten und Offertformulare öffnet sich ein zweiter Kundenzugang.
60 Dollar für ein Brot ist erst der Anfang. Was Schweizer Marken daraus lernen
Ein Laib Roggenbrot, 60 Dollar, ein einziges Produkt: Die Grazer Bäckerei Martin Auer ist mit ihrem Laden in SoHo in aller Munde. Dahinter steckt ein Aufbau, den Schweizer Marken für den Auftritt im Ausland übernehmen können.
Varda kristallisiert Medikamente im All. 28 Starts sind schon gebucht
Ein Startup aus Kalifornien lässt Wirkstoffe in der Schwerelosigkeit wachsen und holt sie per Kapsel zurück. Investoren geben ihm 251 Millionen Dollar, bezahlt wird es vorerst vor allem vom Staat. Die Schweiz besitzt beide Zutaten dieses Geschäfts.
Der Futterautomat filmt die Katze. Der Vertrag für die Videos gilt nach chinesischem Recht
Petlibro verkauft Futterautomaten mit KI-Kamera auch in der Schweiz. Wer verdient am Tier-Boom, wo landen die Daten und was das Tierschutzrecht verlangt.
445 Millionen für Server im eigenen Haus. Der Bund tendiert zur Public Cloud
Das US-Startup Oxide sammelt 445 Millionen Dollar für Server-Racks ein, die Firmen selbst betreiben statt zu mieten. Der Bund baut für 319,4 Millionen Franken die Swiss Government Cloud, und die Finanzkontrolle sieht die Tendenz zur Public Cloud. Eine Rechnung für jedes KMU.
Die USA stoppen Green Cards für Microsoft. Die Schweizer Kontingente waren zuletzt halb leer
Washington nimmt von Microsoft, Adobe und sechs IT-Dienstleistern keine Anträge für den ersten Schritt zur Green Card mehr an. Die Schweiz hält 8500 Bewilligungen für Fachkräfte aus Drittstaaten bereit, Ende September 2025 war erst gut die Hälfte vergeben. Das Nadelöhr liegt woanders.
217 Milliarden für zwei Firmen. Schweizer Startups bräuchten dafür 62 Jahre
Im ersten Halbjahr floss mehr Risikokapital in Startups als im ganzen Jahr 2025. Fast jeder zweite Dollar ging an OpenAI und Anthropic. Spannender ist, wohin der Rest fliesst.
Die Schweiz sperrt 3567 Casino-Seiten. Ein VPN reicht, um sie zu umgehen
Krypto-Casinos wachsen weltweit um 84 Prozent. Die Schweiz baut ihre Sperrliste aus, kassiert für die AHV und räumt ein: Ganz dicht wird der Zaun nie.
Exosomen im Gesicht: Die Kosmetik verkauft Zellbotschaften, und ein Thurgauer Apfel war zuerst da
Zürcher Kliniken verlangen bis 800 Franken für ein Facial mit Exosomen. Alle Studien dazu umfassen 171 Patienten. Und ein Thurgauer Apfel war zuerst da.











