Ressort
Challenger
Aeon kauft Deutschlands Blutbild-Plattform. Sie war seit Mai insolvent.
Das Winterthurer Startup meldet eine Seed-Aufstockung auf 14 Millionen Dollar und einen Zukauf aus Berlin. Was in keiner Meldung stand: Über das Vermögen der gekauften Firma lief ein Insolvenzverfahren.
Der Heimmarkt hat 29 Anlagen. Der Weltmarkt 3100.
Jaipur Robotics aus Manno nimmt 4,3 Millionen Euro auf und verkauft Bilderkennung für Kehrichtverwertungsanlagen. In der Schweiz gibt es davon 29, weltweit rund 3100.
Der KI-Boom ist ein Hitzeproblem. Die Lösung kommt aus Lausanne.
Am 10. September flossen 4,8 Milliarden Dollar Risikokapital, 93 Prozent davon an drei US-Firmen. Am selben Abend gewann das EPFL-Spin-off Corintis zum zweiten Mal in Folge den Top100 Swiss Startup Award. Die Firma hat seit 2022 insgesamt 58 Millionen Dollar aufgenommen und kühlt die Chips, die das grosse Geld kauft.
Harvey ist 52-mal so viel wert wie DeepJudge. Und braucht es
Die US-Legal-KI Harvey hat am 9. September 550 Millionen Dollar aufgenommen und ist damit 15,5 Milliarden Dollar wert. Das Zürcher ETH-Spin-off DeepJudge kommt auf rund 300 Millionen und ist seit Mai 2026 offizieller Partner von Harvey. Wer wen braucht, misst die Bewertung nicht.
Schweizer Solarkerosin: 100’000 Tonnen in Marokko, null in der Schweiz
Synhelion, ein ETH-Spin-off, hat in Marokko eine Absichtserklärung für die weltweit grösste Anlage für solare Treibstoffe unterschrieben: 100'000 Tonnen im Jahr. In Betrieb ist bisher eine Anlage in Jülich mit «einigen tausend Litern». Die Schweiz muss ab 2030 rund 22'300 Tonnen synthetisches Kerosin beimischen und liefert Forschung, Kapital und Abnahmeverträge, aber keine Tonnen.
China baut Humanoide in Serie. Zürich baut ihre Hände.
XPeng eröffnet die Fabrik, Unitree ist 66 Milliarden wert, 97 Prozent der Humanoiden kommen aus China. Die schwierigste Komponente, die Hand, baut ein ETH-Spin-off mit 25 Leuten. Wer in Zürich, Sachseln und im Jura am Roboterboom verdient.
Die Roboter kommen aus Zürich: Sieben Schweizer Startups, die diesen Sommer über 450 Millionen holten
SoftBank zahlte 200 Millionen für Bagger, die selbst fahren. Dazu Roboter fürs Rechenzentrum, ein Raketentriebwerk aus dem ETH-Studentenverein und ein Labor, das Roboter betreiben: die Herausforderer des Sommers 2026.
Die Herausforderer: Sieben Schweizer B2B-Startups, die 2026 etablierte Märkte angreifen
terralayr, Unique, DeepJudge, Corintis, neustark, Teylor, Sun-Ways und die zwei Exits an Check Point und Amazon, die den Massstab setzen. Wer sie sind, wer sie finanziert und wen sie angreifen.







