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In dieser Folge
- ca. 0:12 Briefing Amerika filtert sein Hahnenwasser für 449 Dollar. Die Schweiz streitet über einen Grenzwert
- ca. 0:44 Briefing Lugano will eine eigene Internet-Endung. Bund, Kantone und fast alle Konzerne verzichten
- ca. 1:17 US-Trends «IP in Software ist wertlos»: Was der Adobe-Nachbau für Schweizer Firmen heisst
- ca. 1:48 Challenger Drei Monate ohne Menschenhilfe: Der Zürcher Wachroboter Ascento geht nach New York
- ca. 2:23 US-Trends Kalifornien will Mikromaschinen aus Code bauen. Die Schweiz kann das Handwerk schon
Heute auf Leitgrad
- 05:55 Ein Eigentümer, vier Firmen. Für das Datenschutzgesetz sind das vier Fremde
- 07:00 354 000 Roboter in einem Jahr: China kauft nicht Maschinen, sondern Erfahrung
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Guten Morgen, hier ist Merag. Das ist das Leitgrad-Briefing. Heute ist Montag, der 12. Oktober. Das sind die Themen.
Erstens: Ein amerikanisches Start-up verkauft Wasserfilter für 449 Dollar und setzte damit im ersten Jahr einen zweistelligen Millionenbetrag in Dollar um. Der Grund ist Angst vor Ewigkeitschemikalien, sogenannten PFAS, die in fast der Hälfte des US-Hahnenwassers stecken. In der Schweiz fanden die Kantonschemiker in 54 von 100 Proben gar keine PFAS. Den strengeren Grenzwert der EU hat der Bund trotzdem vorerst verschoben. Warum, steht auf leitgrad.ch.
Zweitens: Die Internetverwaltung ICANN hat 1615 Bewerbungen für neue Domain-Endungen veröffentlicht. 13 kommen von Bewerbern mit Sitz in der Schweiz, darunter Punkt Lugano als einzige Bewerbung einer Schweizer Behörde, Punkt Novartis und Punkt Olympic. Bund, Kantone und die meisten Konzerne verzichten. Wer findet, eine neue Endung verletze seine Marke, kann bis Mitte März 2027 Einwendung erheben, bei der WIPO in Genf. Was KMU jetzt prüfen sollten, steht auf leitgrad.ch.
Drittens: Ein amerikanischer Entwickler hat mit KI sieben Adobe-Programme nachgebaut und verschenkt sie. Der Investor Chamath Palihapitiya sagt, geistiges Eigentum in Software sei damit faktisch wertlos geworden. Für Schweizer Firmen heisst das: Software wird billig. Ein Vertriebsunternehmen für Batteriesysteme hat Salesforce durch zwei Informatik-Absolventen ersetzt, die mit KI ein eigenes System bauen. Die Rechnung steht auf leitgrad.ch.
Viertens: Ein Wachroboter aus Zürich geht nach Amerika. Das ETH-Spin-off Ascento eröffnet ein Büro in New York. Die USA sind sein am schnellsten wachsender Markt. Ascento vermietet autonome Roboter, die nachts Fabriken, Rechenzentren und Flughäfen bewachen. Im September wuchs das Geschäft um 22 Prozent zum Vormonat. Einen Menschen braucht ein Roboter im Schnitt alle drei Monate. In der Schweiz arbeiten über 23 000 Menschen für private Sicherheitsfirmen, mehr als bei der Polizei. Mehr auf leitgrad.ch.
Fünftens: Ein Start-up aus Kalifornien will winzige Maschinen mit künstlicher Intelligenz entwerfen und direkt aus Code fertigen. Atomic Machines hat dafür 250 Millionen Dollar gesammelt. Es greift die Hersteller von Mikrosensoren an, die bisher wie Computerchips aus Silizium geätzt werden. Die Schweiz ist in diesem Feld stark, mit Sensirion in Stäfa, dem CSEM in Neuenburg und dem Reinraum der E-P-F-L. Zwei von drei Schweizer Halbleiterfirmen exportieren über 80 Prozent ihrer Leistung. Mehr auf leitgrad.ch.
Und das kommt heute. Um 5 Uhr 55: Ein Eigentümer, vier Firmen. Für das Datenschutzgesetz sind das vier Fremde. Um 7 Uhr: 354 000 Roboter in einem Jahr: China kauft nicht Maschinen, sondern Erfahrung.
Alle Artikel und Quellen finden Sie auf leitgrad punkt c h. Das war das Leitgrad-Briefing. Einen guten Tag.
Für dieses Briefing setzen wir unter anderem KI ein, auch für meine Stimme. Die Inhalte stammen aus unseren Artikeln, jede Zahl mit Quelle.
Hinweis: Dieses Briefing wird automatisch aus Leitgrad-Artikeln erstellt und mit einer KI-Version der Stimme von Merag Shahzad gesprochen (ElevenLabs).