Ressort
Dossier Robotik
Roboter könnten 74 Prozent der Handarbeit. Rentabel sind 0,3 Prozent
Ein neuer Index von Anthropic trennt, was Roboter technisch können und was sich rechnet. Die Lücke erklärt, warum die Schweiz Roboter baut, aber wenige einsetzt.
Scale-ups: Der Umsatz ist im Ausland, die Leute sind hier
Ein Drittel der befragten Scale-ups hat einen Wegzug erwogen, wegen des Marktes, nicht der Steuern. Warum es Hardware und Robotik besonders zieht.
ETH-Spin-offs: Das Labor, aus dem Amazon einkauft
Im März kaufte Amazon eine Zürcher Robotikfirma, im August machte SoftBank eine zweite zur Milliarde wert. Beide stammen aus demselben ETH-Labor.
1362 Stunden Forschungsdaten. Figure sammelt sie in 39 Minuten.
Figures neues Robotermodell räumt fremde Wohnungen auf. Der eigentliche Vorsprung liegt im Datensatz: einer bezahlten Smartphone-App. Das europäische Gegenstück trägt ETH-Handschrift und ist tausendfach kleiner.
Sieben Investoren, kein Betrag
Embodied AI aus Lausanne meldet eine «grosse erste Finanzierungsrunde» und nennt die Summe nicht. Am selben Tag meldete D-Robotics 400 Millionen Dollar, mit Zahl, Investoren und Auslieferungszahlen.
Der Heimmarkt hat 29 Anlagen. Der Weltmarkt 3100.
Jaipur Robotics aus Manno nimmt 4,3 Millionen Euro auf und verkauft Bilderkennung für Kehrichtverwertungsanlagen. In der Schweiz gibt es davon 29, weltweit rund 3100.
China baut Humanoide in Serie. Zürich baut ihre Hände.
XPeng eröffnet die Fabrik, Unitree ist 66 Milliarden wert, 97 Prozent der Humanoiden kommen aus China. Die schwierigste Komponente, die Hand, baut ein ETH-Spin-off mit 25 Leuten. Wer in Zürich, Sachseln und im Jura am Roboterboom verdient.
Die Roboter kommen aus Zürich: Sieben Schweizer Startups, die diesen Sommer über 450 Millionen holten
SoftBank zahlte 200 Millionen für Bagger, die selbst fahren. Dazu Roboter fürs Rechenzentrum, ein Raketentriebwerk aus dem ETH-Studentenverein und ein Labor, das Roboter betreiben: die Herausforderer des Sommers 2026.







