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DeepJudge
ETH-Spin-offs: Das Labor, aus dem Amazon einkauft
Im März kaufte Amazon eine Zürcher Robotikfirma, im August machte SoftBank eine zweite zur Milliarde wert. Beide stammen aus demselben ETH-Labor.
«Ill-advised»: Altman sagt den Börsengang ab und macht Nachvollziehbarkeit zum Verkaufsargument
Sam Altman hat den Börsengang von OpenAI für 2026 abgesagt und begründet das mit der Sicherheit seiner eigenen Modelle. Ein Datum für später nennt er nicht. Warum das der Schweizer KI-Strategie in die Hände spielt und welche Zürcher Firmen daran anschliessen.
Der KI-Boom ist ein Hitzeproblem. Die Lösung kommt aus Lausanne.
Am 10. September flossen 4,8 Milliarden Dollar Risikokapital, 93 Prozent davon an drei US-Firmen. Am selben Abend gewann das EPFL-Spin-off Corintis zum zweiten Mal in Folge den Top100 Swiss Startup Award. Die Firma hat seit 2022 insgesamt 58 Millionen Dollar aufgenommen und kühlt die Chips, die das grosse Geld kauft.
Harvey ist 52-mal so viel wert wie DeepJudge. Und braucht es
Die US-Legal-KI Harvey hat am 9. September 550 Millionen Dollar aufgenommen und ist damit 15,5 Milliarden Dollar wert. Das Zürcher ETH-Spin-off DeepJudge kommt auf rund 300 Millionen und ist seit Mai 2026 offizieller Partner von Harvey. Wer wen braucht, misst die Bewertung nicht.
Der KI-Agent bucht die Ferien. Ebookers.ch hat schon geschlossen.
Meta hat Muse lanciert, Google bucht seit Ende August Hotels im KI-Modus. Metas Agent bucht Hotels, indem er Expedia bedient wie ein Mensch. Die Kommission bleibt, der Gast rückt eine Ebene weiter weg. Was Schweizer Hotels und Reisebüros jetzt tun können.
Eine Runde in San Francisco ist grösser als ein halbes Jahr Schweiz
Cognition nahm am 8. September über zwei Milliarden Dollar auf, Harvey einen Tag später 550 Millionen. Alle Schweizer Startups zusammen erhielten im ersten Halbjahr 1,245 Milliarden Franken. Warum das Gefälle nicht der Punkt ist und was die Struktur darunter zeigt.
Der KI-Agent kommt aus den USA. Die Daten dürfen nicht hin.
OpenAI und Anthropic vermieten KI-Agenten, die ganze Abläufe übernehmen. Für Schweizer Firmen sagt das Kleingedruckte selbst, dass die Daten die Schweiz verlassen. Vier Gesetze, eine Resolution und 57 Prozent besorgte KMU.
China baut Humanoide in Serie. Zürich baut ihre Hände.
XPeng eröffnet die Fabrik, Unitree ist 66 Milliarden wert, 97 Prozent der Humanoiden kommen aus China. Die schwierigste Komponente, die Hand, baut ein ETH-Spin-off mit 25 Leuten. Wer in Zürich, Sachseln und im Jura am Roboterboom verdient.
In den USA verkaufen KI-Agenten. Schweizer KMU testen noch, aus drei guten Gründen
Gartner erwartet zehn KI-Agenten pro Verkäufer bis 2028. In der Schweiz haben 4 Prozent der Firmen Agenten im Einsatz. Was davon übertragbar ist, was nicht und die drei Schritte, die Inhaber jetzt tun sollten.
Die Herausforderer: Sieben Schweizer B2B-Startups, die 2026 etablierte Märkte angreifen
terralayr, Unique, DeepJudge, Corintis, neustark, Teylor, Sun-Ways und die zwei Exits an Check Point und Amazon, die den Massstab setzen. Wer sie sind, wer sie finanziert und wen sie angreifen.









