Ressort
US-Trends
US-Versicherer: KI-Codierung kostete 942 Millionen Dollar. Wer prüft das in der Schweiz?
Die Blue-Cross-Blue-Shield-Versicherer sehen in KI-gestützter Codierung von Spitälern die Ursache für 942 Millionen Dollar Mehrkosten in zwei Jahren, bei nicht aufwendigerer Behandlung. In der Schweiz wird stationär jährlich revidiert. Für TARDOC und die ambulanten Pauschalen gibt es nur eine statistische Kontrolle.
KI wird jedes Jahr 13-mal billiger. Fast zwei Drittel der KMU sehen keinen Handlungsbedarf
Dieselbe KI-Leistung kostet seit 2023 jedes Jahr rund 13-mal weniger, zeigt eine neue Studie von Epoch AI. Am selben Tag senkten Anthropic und OpenAI ihre Preise. Drei von vier Schweizer KMU setzen KI ein oder testen sie, aber nur 31 Prozent wollen ihr Geschäftsmodell anpassen.
Amazon sperrt Metas Einkaufsagenten. Schweizer Händler haben die Frage noch nicht gestellt
Amazon hat Metas Agenten Muse ausgesperrt. In der Schweiz kauft ein Agent bei der Migros schon ein, Galaxus baut den eigenen Berater, und drei von vier Onlineshops haben keine Strategie.
Musk verspricht 130 Kilometer Tunnel. Die Schweiz legte ihren vor einem Jahr auf Eis
Die Boring Company will Austin und San Antonio in 30 Minuten verbinden, ohne Bewilligung und ohne Zeitplan. Cargo sous terrain hatte ein eigenes Gesetz und scheiterte trotzdem. Am selben Punkt.
Anthropic betreibt ein Biologielabor. Was heisst das für Basel?
Die KI-Firma rückt ins Labor vor, kauft ein Team aus dem Roche-Umfeld und arbeitet mit Novo Nordisk. Im Verwaltungsrat sitzt der Novartis-Chef.
Führungskraft im Abo: Was ein Fractional COO für Schweizer KMU leistet und was nicht
Das US-Wachstum ist kleiner als behauptet, die 93 000 KMU messen etwas anderes. Für wen sich Führung auf Teilzeit trotzdem lohnen kann.
Kein Schweizer KI-Chip. Aber ohne Haag baut auch Huawei keinen.
Huawei zieht seine Chip-Planung vor und meldet über tausend ausgelieferte Systeme. Die Schweiz baut keinen KI-Chip. Sie liefert ein Bauteil, bei dem eine St. Galler Firma 71 Prozent Weltmarktanteil hält.
In ChatGPT antwortet bald der Werbekunde
OpenAI lässt Firmen nach dem Anzeigenklick selbst weiterreden. Am Tag darauf landete das Schweizer Modell Apertus in einem werbefreien Assistenten. Der naheliegende Gegensatz trägt nur zur Hälfte.
Der US-Senat scheitert am Krypto-Gesetz. Acht Schweizer Anbieter haben ihre EU-Lizenz längst
49 zu 50: Die Cloture-Abstimmung zum CLARITY Act verfehlte am Montag die nötigen 60 Stimmen. Während Washington verhandelt, holen Schweizer Anbieter ihre europäischen Lizenzen in Liechtenstein, Frankreich und Luxemburg.
Stanford misst 19 Prozent. Die Schweizer Zahl dazu steht woanders.
Eine Stanford-Studie zeigt eine Beschäftigungslücke bei jungen Amerikanern in KI-nahen Berufen. Das Schweizer Gegenstück existiert, und der Bruch verläuft hier nicht zwischen Jung und Alt.
Token-Aktien: Zug schrieb das Gesetz, das Produkt kommt aus Jersey
Robinhood und Coinbase versprechen Stimmrechte für ihre Aktien-Token. Der grösste Schweizer Anbieter bietet beides nicht und nutzt das Schweizer Recht für Blockchain-Wertpapiere gar nicht erst.
Die EU hat ihre eigene KI-Frist um sechzehn Monate verschoben. Bern hat keinen Entwurf.
Der Rat der EU hat die Hochrisiko-Pflichten des AI Act auf Dezember 2027 verschoben, in Washington will der Kongress nicht vorangehen, und in Bern liegt nicht einmal ein Entwurf vor. Was für Schweizer Firmen trotzdem schon gilt.











