Ressort
CSCS
Der frühere CSCS-Chef baut in Steckborn die Brücke zum Quantencomputer
Qambria aus dem Thurgau holt 2 Millionen Franken und 850 000 Franken von Innosuisse. Gründer Dominik Ulmer baut die Steuerschicht, die Quantenchips in Supercomputer einbindet, und verkauft sie als Lizenz.
Dossier Energie und Rechenzentren: Strom, Netz und Rechenleistung
Wem die Schweizer Rechenzentren gehören, warum der Netzanschluss Jahre dauert und was Strom für die Industrie kostet.
Kein Schweizer KI-Chip. Aber ohne Haag baut auch Huawei keinen.
Huawei zieht seine Chip-Planung vor und meldet über tausend ausgelieferte Systeme. Die Schweiz baut keinen KI-Chip. Sie liefert ein Bauteil, bei dem eine St. Galler Firma 71 Prozent Weltmarktanteil hält.
Drei Monate für das Rechenzentrum, drei bis zehn Jahre für den Anschluss
Crusoe baut Rechenzentren neu in der Fabrik und stellt sie dorthin, wo Strom frei ist. In der Schweiz dauert ein Netzanschluss drei bis zehn Jahre, und eine oft zitierte Stromzahl stimmt seit Jahren nicht.
In ChatGPT antwortet bald der Werbekunde
OpenAI lässt Firmen nach dem Anzeigenklick selbst weiterreden. Am Tag darauf landete das Schweizer Modell Apertus in einem werbefreien Assistenten. Der naheliegende Gegensatz trägt nur zur Hälfte.
«Ill-advised»: Altman sagt den Börsengang ab und macht Nachvollziehbarkeit zum Verkaufsargument
Sam Altman hat den Börsengang von OpenAI für 2026 abgesagt und begründet das mit der Sicherheit seiner eigenen Modelle. Ein Datum für später nennt er nicht. Warum das der Schweizer KI-Strategie in die Hände spielt und welche Zürcher Firmen daran anschliessen.
Machtkarte Rechenzentren: 259 von 260 Megawatt gehören dem Ausland
Sechs Betreiber publizieren Kapazitätszahlen für ihre Schweizer Rechenzentren: zusammen 260,7 Megawatt, davon 259 in ausländischem Eigentum. Seit dem Verkauf von Green an australische Pensionskassen im Herbst 2025 ist der letzte grosse Schweizer Anbieter weg. Gleichzeitig verbrauchen die Anlagen 2,08 Terawattstunden Strom im Jahr, 77 Prozent dessen, was die Stadt Zürich braucht.
Die Schweizer KI rechnet auf 10’752 Nvidia-Chips. Der Ausweg steht in Iowa.
Googles TPU v7 liefert 50 Prozent mehr Leistung pro Dollar als Nvidia, Anthropic und Meta haben unterschrieben. Alps in Lugano rechnet auf 10’752 Nvidia-Chips, Swisscom und Microsoft ebenso. Und Googles Zürcher Cloud-Region hat keine TPUs. Wer den Lieferanten wechselt, wechselt den Rechtsraum.
Die Schweiz hat einen einzigen KI-Supercomputer
Anthropic hat in elf Monaten Rechenleistung für 517 Milliarden Dollar gekauft, 14,8 Gigawatt. Die Schweiz betreibt für KI genau eine Anlage, sagt der Bund. Das Briefing zur Studie des BFE und was der Abstand für Firmen bedeutet.








